Dubai Travel Guide

Dubai ist eine Stadt, die sich die letzten Jahre in mein Herz geschlossen hat. Seit mehr als sechs Jahren bin ich mindestens einmal im Jahr in der schrillen und luxuriösen Metropole. 

Das Wetter lässt einem in dieser Stadt auf jeden Fall nie im Stich. Es empfiehlt sich aber dennoch zwischen den Monaten Oktober und April dorthin zu verreisen. Ab Mai/Juni steigen die Temperaturen auf über 40 Grad an.

2017 war ich im August dort und ich war, mit den im Schnitt 55 Grad im Schatten, etwas überfordert. 

Über die letzten Jahre habe ich einige spannende Orte in Dubai gesehen, die ihr bei eurer nächsten Dubai-Reise auf jeden Fall nicht verpassen solltet. 

Kleiner Tipp: Holt euch am besten einen Mietwagen. In vielen Parkhäusern (wie z.B. in der Dubai Mall, kann man kostenlos parken). Mit einem eigenen Auto seit ihr unabhängig und kommt schnell von A nach B.

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TO-DO:

Nach Abu Dhabi fahren:

Dubai liegt nur eine Fahrtstunde von Abu Dhabi entfernt. Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall einen Tagestrip dorthin zu machen. 

Abu Dhabi ist eine Stadt wie Dubai, die man mal gesehen haben muss.  

Solltet ihr eine Nacht in Abu Dhabi verbringen wollen, kann ich euch das Ritz Carlton empfeheln. Es liegt direkt am Meer und gegenüber von der sehenswerten Moschee „Scheich Zayid“.

Beach Day:

Wenn man schon in Dubai ist, sollte man auf jeden Fall Zeit am Strand und Meer verbringen. Das Wetter in Dubai ist einfach klasse, weswegen ich generell empfehlen würde den Vormittag/Mittag am Strand zu verbringen und danach anderen Aktivitäten nachzugehen.

Auch ist es wundervoll den Sonnenuntergang in Dubai sich anzuschauen. Durch den Sand, der ständig durch die Luft wirbelt, wirkt die Sonne in Dubai beim Sonnenuntergang besonders rot.

Die Gegend erkunden: 

Wir holen uns jedes Mal wenn wir in Dubai sind einen Mietwagen. Der Vorteil daran ist, dass man einfach viel unabhängiger ist und die Gegend auch besser erkunden kann (je nach Automodell ist ein Mietwagen auch günstiger als jedes Mal ein Taxi zu nehmen).

Befasst euch ein bisschen mit Google Maps und sucht euch Areale heraus, die euch besonders ansprechen.

So haben wir letztes Mal unseren Wüstenspot gefunden, den wir ohne Google Maps niemals gefunden hätten. 

Buggy in der Wüste fahren:

Letztes Jahr sind wir zum ersten Mal in der Wüste Buggy gefahren. 

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viel Spaß das gemacht hat. 

Buggy fahren ist nicht ganz günstig. Wir haben für ca. 2 Stunden 400 € gezahlt. Falls ihr euch dafür interessieren solltet, könnt ihr euch gerne bei mir melden und ich empfehle euch eine Anlaufstelle. 

Unsere Tour ging schon um 4 Uhr morgens los. Gerade im Sommer sollte man so früh wie möglich losgehen. Sobald die Sonne in der Wüste aufgeht, wird es dort nämlich besonders heiß (ca. 65 Grad). 

Wir sind ca. 1,5 Stunden in die Wüste zu dem Verleih gefahren. 

Während der Tour hatten wir super viel Spaß und hatten außerdem Kamelherden und einen klassischen arabischen Wüstenkiosk von innen gesehen.

Kamelrennen:

Kamelrennen sind in den arabischen Emiraten so verbreitet wie bei uns Pferderennen.

Dubai Mall:

Die Dubai Mall ist jedes Mal sehenswert. Neben unzähligen Geschäften und Restaurants gibt es dort auch ein riesigen Aquarium und ein Unterwasser-Zoo. 

Für alle Autofreaks ist die Mall auch sehenswert. Ein Spot für alle Supercars wie Aston Martin, Bentley, Rolls Royce, Ferrari und viele mehr. 

Gegenüber der Dubai Mall ist zudem auch eine kleinere Mall, die ausgestattet ist mit jeder Menge arabischen Läden. Dort gibt es arabische Delikatesse, Kleidung sowie typisch arabische Möbel und Dekoration zu shoppen. 

Typisch arabische Mall gegenüber der Dubai Mall

Miracle Garden

Schon seit mehreren Jahren stand das Besichtigen des blumenreichen Gartens auf meiner To-Do Liste. 

Dieses Mal war es dann endlich soweit.

Von der anfänglichen Euphorie wurde ich dann schnell auf die Tatsachen des Bodes zurückgebracht. Erwartet haben uns in dem Garten jede Menge kitschiger Blumenfiguren, Häuser und riesige Blumenbeete. 

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht von dem gehypten Garten war. Persönlich würde ich zwar kein zweites Mal den Garten aussuchen, bin aber der Meinung, dass man ihn auf jeden Fall einmal gesehen haben muss.

Wild Wadi:

Wild Wadi ist ein fast 50.000 Quadratmeter großer Wasserpark nahe dem weltweit berühmten Burj Al Arab und dem Jumeirah Al Naseem Hotel. 

Die Anlage ähnelt dem Stil einer Oase und wurde mittelalterlicher arabischer Architektur nachempfunden. Insgesamt hat der Vergnügungspark 28 verschiedene Wasserrutschen, 23 Schwimmbecken und einen 18 Meter hohen Wasserfall. 

Besonders gut gefallen haben mir dort die Freiefallruschte, die künstliche Welle auf der man surfen kann und der Lazy River (der sogar Flussaufwärts fließt).

Burj Khalifa:

Der Burj Khalifa ist eins der berühmtesten Wahrzeichen in Dubai. Er war auch die erste Sehenswürdigkeit die ich mir in Dubai vor vielen Jahren angeschaut habe. Jedes Mal bin ich aufs Neue von dem 830 Meter hohen Gebäude begeistert. Jeden Abend, um eine bestimmte Uhrzeit, findet an den Fontänen eine faszinierende Wassershow statt. 

Ich war zwar leider noch nie oben auf der Aussichtsplattform, habe aber schon von vielen gehört, dass die Aussicht fantastisch sein soll. 

Wüstensafari:

Jeder der Dubai oder Abu Dhabi einmal besuchen sollte, dem kann ich eine Wüstensafari ans Herz legen.

Meine letzte Wüstensafari lieg schon einige Jahre zurück, ich habe sie aber dennoch positiv in Erinnerung. Wir fuhren damals mit SUV’s über die Dünen Abu Dhabis in ein Camp, welches sich mitten in der Wüste befand.

Dort angekommen hat schon ein riesiges Abendessen auf uns gewartet. Während des gesamten Abends wurde uns ein tolles Programm wie z.B. eine Bauchtänzerinnen-Show, angeboten.

La Mer:

La Mer ist der neuste Beach-Hotspot im Vorstadtviertel Jumeirah 1. Mit seinen großzügigen Freiflächen, Boulevards, Graffitis und seinem Strandflair ähnelt La Mer kalifornischen Beach-Hotspots. 

Das Areal eignet sich zum Essen gehen, zum Spaß haben oder einfach nur zum Abhängen. 

JBR (Jumeirah Beach Residence):

JBR befindet sich im Dubaier Stadtteil Dubai Marina und ist weltweit der größte Wohnkomplex. 

Entlang der JBR befindet sich zudem „The Walk“. The Walk ist eine ca. 2 Kilometer lange Straße die mit vielen Restaurants, Cafés und Geschäften bestückt ist. 

Dubai Garden Glow:

Der Dubai Garden Glow ist ähnlich aufgebaut wie der Miracle Garden. Erwarten tuen euch dort verschiedene Leuchtfiguren. Der Garten öffnet zwar schon um 16 Uhr, besser ist es aber auf jeden Fall so spät wie möglich dorthin zu gehen, sodass es schön dunkel ist und die Farben der leuchtenden Figuren gut herauskommen.

Restaurants: 

Kaftan:

Das Restaurant ist uns erst bei dem letzten Aufenthalt aufgefallen, obwohl wir schon öfters daran vorbei gefahren sind.

Das Kaftan bietet viele verschiedene türkische Gerichte an. Ich muss ja ehrlich gesehen, dass mir das türkische, libanesische und arabische Essen am besten schmeckt. Deswegen war das Restaurant ein kleines Schlemmerparadies für mich. 

Besonders gut hat mir auch die gemütliche „Gartenparty-Atmosphäre“ gefallen.

Al Nafoorah:

Mein absolutes Lieblingsrestaurant, welches sich im Jumeirah Zabeel Saray Hotel befindet.

Das libanesische Restaurant ist zwar nicht ganz günstig, abeeeer so unglaublich gut. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an das Essen denke.

Besonders gut ist dort der Hummus. Der Beste den ich je gegessen habe!

Hotels

Jumeirah Zabeel Saray:

Ich war schon einige Male zu Gast im Zabeel Saray. Durch das pompöse und luxuriöse Innendesign bekommt man hautnah das arabische Feeling zu spüren.

Das Hotel liegt am Ende der Palme, weswegen man etwas Zeit bei der Anreise einplanen sollte. Fernab vom Trubel ist das Hotel die perfekte Wohlfühl-Oase. 

Auch der Service ist dort einfach unfassbar gut. Es ist war mit 400 € pro Nacht nicht ganz günstig, dennoch jeden Euro wert. Je nach Saison kann der Preis schwanken. Außerhalb der Ferienzeit kann man hier auch für ca. 250 € pro Nacht übernachten.

Jumeirah Al Naseem:

Im Al Naseem war ich bisher zwei Mal. Wir haben uns vor einem Jahr entschieden neben dem Zabeel Saray ein weiteres Hotel auszuprobieren, welches etwas zentraler liegt. 

An dem Hotel gefällt mir besonders gut der Beachhouse-Stil, der mich stark an die Hamptons erinnert. 

Da das Hotel in einer Anlage ist mit zwei weiteren Hotels, darf man kostenfrei die Pools und den Service der anderen beiden Hotels benutzen. 

Direkt neben dem Hotel ist der Wild Wadi Waterpark. Wenn ihr in einem Jumeirah Hotel zu Gast seid, dürft ihr diesen kostenfrei benutzen. Der Wasserpark ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Was mir an dem Hotel auch besonders gut gefällt, ist die Lage direkt am Meer.



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